„In der Bewegung liegt die Kraft.“ (Die Fantastischen Vier)

Bewegung stärkt, reinigt, erhält den Fluss in der Physis und gibt Kraft für weitere Bewegung.

Durch Sport und regelmäßiges Training stärken wir nicht nur den Körper, fördern das kardiovaskuläre System, sondern lernen den Körper besser kennen. Während der Bewegung fühlen wir die einzelnen Muskeln, den Synergisten, den Antagonisten, die Faszien, die Sehnen, das Herz, den Puls, die Haut und ihr Zuammenspiel.

Für diese äußere und für die innere Bewegung produziert der Körper Energie und baut sie sogleich wieder ab. Er sorgt für ein Gleichgewicht. Oft stören wir es durch zu viel von dem Einen und/oder zu wenig von dem Anderen im Training, bei der Ernährung, in unserem Leben.

Wir konditionieren den Körper, machen ihn zu einem Werkzeug, ohne darauf zu achten, was bspw. die Muskeln tatsächlich mitteilen.

Wir schaffen eine Teilung zwischen dem natürlichen Körper und den konditionierten Theorien. Wir verlernten dem natürlichen Körper zuzuhören, z.B. der Herzfrequenz, die die Überbelastung oder die Unterforderung in uns signalisiert. Vergiss den Pulsmesser, die Zeit, die Länge, die 20 oder 100 Wiederholungen bei Crunches. Der Körper flüstert dir zu, was richtig ist. Um wieder hören zu können, müssen wir ihn als Ganzes wahrnehmen. Als Ganzes heißt: frei von Blockaden und im Einklang mit der Atmung.

Im ganzheitliches Training äußert der Körper, was er braucht.

In einer ganzheitliche Bewegung wird der Körper in seiner Gesamtheit einbezogen. Alle Teile des Körpers werden trainiert oder die Aufmerksamkeit wird auf die einzelnen Teile und ihren Zusammenhang in uns gerichtet. Je ökonimischer dabei trainiert wird, desto effektiver setzt der Körper die Energie ein im Einzelnen und im Ganzen, desto besser können Dysbalancen, überlastete Muskeln oder Faszien oder Schiefstände erkannt werden. Daraufhin kann gezielt ausgeglichen werden.

Das wird mit umgesetzten Trainingstheorien begonnen. Es bleibt nur oft Theorie und wird als Methode auf dich übertragen. Aber auf dich mit deinen bestehenden Problemen wird nur selten eingegangen.

Dein Körper sollte sich natürlich entfalten.

Er ist dann kein Werkzeug mehr, sondern die Verlängerung deiner Bedürfnisse. Ist es dir ein Bedürfnis, gefoltert zu werden? Oder ist es dir ein Bedürfnis freudig und gesund zu trainieren?

Das geht über das Sportverständnis hinaus und ist übertrieben? Probier es aus. Schenk dir Aufmerksamkeit in der Bewegung. genius loci meint nicht, dass alle in Zeitlupe und verrückt durch die Parks tanzen sollen, um sich zu entfalten. genius loci – der Geist an deinem Ort – meint, ein natürliches Gefühl für den Körper zu bekommen.

Was möchte der Körper? Laufen? Liegestütz? Yoga? Free running? Seilspringen? Und wie viel davon? Welche Kombination aus all dem? Welche Grenzüberschreitungen sind richtig? Fühlt sich jeder Muskel gut an oder sollte sich etwas ändern? Eine kleine Haltungsänderung kann ein neues Körpergefühl ermöglichen und die Gesundheit verbessern.

Alles, was sich gegen die eigene Natürlichkeit wendet, festigt sich in der Gesundheit. Lerne dich und deine Zusammenhänge kennen. Und das so gut, dass du dich selbst heilen kannst. Deine Faszie spricht zu dir. Kein Therapeut kann sie so gut hören, wie du.

Werde dein eigener Körperexperte und kreiere die geeignete Bewegung.

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